Zusammenfassung: Ontologie der Digitalität (12.7.2019)

Die Frage, inwiefern digitale Gegenstände, Ereignisse und Handlungen existieren, darf als eine der spannendsten Fragen der gegenwärtigen Ontologie gelten. Zentrale Begriffe im Kontext einer Ontologie der Digitalität sind „Virtualität“, „Simulation“, „Fiktion“, „Objekt“ und „Illusion“. Weiterlesen

Zusammenfassung, 10. Sitzung, 10.7.2019 – Terrorismus, Folter, Grausamkeit

In Folge der Anschläge des 11. September wurden einige Stellungnahmen Osama bin Ladens ausgestrahlt, die im Anschluss verschriftlicht und veröffentlicht wurden (Osama bin Laden (2005) – Messages to the World). Darin zeigt sich sehr deutlich die argumentative Strategie, die von Terroristen verwendet wird. Weiterlesen

Zusammenfassung, 11. Sitzung, 5.7.2019

Die Bezeichnung „Virtuelle Realität“ wird häufig für komplexe Simulationen verwendet, in welchen die Rezipienten nicht mehr bloße passive Zuschauer sind, sondern den Fortgang einer Geschichte (fiktiv) selbst bestimmen (freilich so, dass der unterschiedliche Ausgang der Geschichte bedeutungslos ist), oder durch bestimmte Stimuli (wie etwa ein „rumble pack“, welches Kollisionen durch Vibrationen imitiert) immersiv in das Spiel einbezogen werden. Weiterlesen

Was ist Terrorismus? (1.7.2019)

Inwiefern ist Terrorismus überhaupt philosophisch interessant? Vor den Anschlägen des 11. September 2001 waren nur wenige Publikationen diesem Thema gewidmet. In Deutschland erinnert man sich noch an den Terror der Roten Armee Fraktion (RAF), die für zahlreiche Anschläge im Zeitraum von 1970-1993 verantwortlich war. Auch hier gilt das Diktum Hegels, dass die Eule der Minerva (d.h. die Philosophie) erst in der Dämmerung (d.h. wenn sich in der Realität Dinge ereignet haben) ihren Flug beginnt. Weiterlesen

Zusammenfassung: Ästhetik der Immersion (21.6.2019)

Wie der Begriff der Virtualität, so ist auch die Kategorie der Immersion nicht ausschließlich auf die Sphäre der Digitalität beschränkt. Sie kommt allgemein dann zur Anwendung, wenn Rezipienten durch ein Medium – sei es Film, Kino, Fernsehen, Radio, usw. – dermaßen einbezogen werden, dass sie den fiktiven Inhalt selbst als Realität auffassen. Weiterlesen

Zusammenfassung 7. Sitzung, 17.6.2019 – Mobbing und Diskriminierung

Eine philosophische Analyse der Formen des Unmoralischen setzt voraus, dass diese eine innere Struktur besitzen, die sich phänomenologisch oder gar begrifflich-rationalitätstheoretisch weiter ausdeuten lässt. Fassen wir Immoralität als bloßen Mangel und Defekt auf, so scheint uns eine tiefere Analyse verschlossen zu sein. Die Gründe für unmoralische Handlungen zu analysieren bedeutet freilich nicht, sie gut zu heißen, sondern nur, sie als einen zurechenbaren Akt der menschlichen Freiheit auszuweisen. Weiterlesen