Zusammenfassung, 6. Sitzung, 21.11.2018: Kants Kausalitätstheorie

Immanuel Kants Theorie der Kausalität gewinnt ihr Profil in direkter Auseinandersetzung mit derjenigen von David Hume. Hume hatte die These vertreten, dass uns die Erfahrung keine absolut gültigen Informationen über kausale Strukturen in der Welt, Naturgesetze oder gar Notwendigkeitsbeziehungen geben kann. Einzelne Sinneseindrücke, die nach Hume die Basis all unseres Wissens darstellen, weisen niemals über sich hinaus, etwa dergestalt, dass ein Eindruck die Ursache eines anderen Eindrucks ist. Wir haben von dem Kausalübergang keine Erfahrung, sondern nur von der Abfolge zweier Ereignisse. Sind die Ereignisse in der Vergangenheit regelmäßig aufeinander gefolgt, dann fühlen wir uns genötigt, für die Zukunft dieselbe Regelmäßigkeit anzunehmen. Doch ist diese Nötigung rein psychologischer Natur und besitzt keine objektive Geltung. Weiterlesen

Folien Zeit-Seminar

Folien 1. Sitzung, 16.10.2018

Folien 2. Sitzung, 23.10.2018

Folien 3. Sitzung, 30.10.2018

Folien 4. Sitzung, 6.11.2018

Folien 5. Sitzung, 13.11.2018

Folien 6. Sitzung, 20.11.2018

Folien 7. Sitzung, 27.11.2018

Folien 8. Sitzung, 4.12.2018

Folien Freiheit-Determinismus-Seminar

Folien 1. Sitzung, 19.10.2018

Folien 2. Sitzung, 26.10.2018

Folien 3. Sitzung, 2.11.2018

Folien 4. Sitzung, 9.11.2018

Folien 7. Sitzung, 30.11.2018

Folien Kausalitäts-Seminar

Folien, 1. Sitzung, 17.10.2018

Folien, 2. Sitzung, 24.10.2018

Folien, 3. Sitzung, 31.10.2018

Folien, 4. Sitzung, 7.11.2018

Folien 5. Sitzung, 14.11.2018

Folien 6. Sitzung, 21.11.2018

Folien 7. Sitzung, 28.11.2018


Folien 11. Sitzung, 9.1.2019
 
 

 

Zusammenfassung, 5. Sitzung, 14.11.2018: David Humes Kausalitätsverständnis (2)

David Humes Analyse der Kausalrelation setzt an ursprünglichen Sinneseindrücken, die er auch „Gegenstände“ bzw. „Objekte“ nennt, an. Diese stellen für seine Erkenntnistheorie die nicht mehr weiter hintergehbaren Elemente unseres Vorstellens dar. Hume untersucht davon ausgehend „den ursprünglichen Eindruck; zweitens: den gedanklichen Übergang zur Vorstellung der damit verbundenen Ursache oder Wirkung; drittens: die Natur und Eigenschaften dieser Vorstellung.“ (107) Weiterlesen

Zusammenfassung der 5. Sitzung, 13.11.2018: Newton und Leibniz

Im Zentrum der Sitzung stand die Diskussion zwischen Isaac Newton bzw. seinem Schüler Samuel Clarke und dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz über die Frage, ob es eine absolute Zeit gibt, wie sie Newton in seinen „Mathematische Prinzipien der Naturlehre“ postuliert hatte. Weiterlesen

Peter van Inwagens Begriff metaphysischer Freiheit

In der Debatte um Determinismus und Freiheit vertritt der an der University of Notre Dame/Indiana lehrende Philosoph Peter van Inwagen die Position eines „Mysterianismus“. Van Inwagen ist zwar ein Libertarier, der die These vertritt, dass die Position des Determinismus falsch sein muss, damit wir uns als frei verstehen können. Doch selbst wenn der Determinismus falsch sein sollte, bliebe immer noch die Alternative des Indeterminismus, mit der Freiheit ebenso wenig vereinbar zu sein scheint, da er keine Entscheidung und Bestimmtheit der Wahl erlaubt. Weiterlesen

Zusammenfassung Kausalitäts-Seminar, 7.11.2018:

Viele Probleme bezüglich der Zeit resultieren aus der Art und Weise, wie wir über sie reden. Denn wir neigen dazu, metaphorisch über die Zeit zu sprechen, wie etwa dann, wenn wir sagen, die Zeit „fließe“, „verrinne“, „laufe“ oder „flüchte“. Im ersten und zweiten Fall fassen wir die Zeit als eine Substanz auf, im dritten und vierten Fall gar als ein Subjekt. Ist es aber wirklich so, dass die Zeit gegenständlich vorliegt, oder stellt sie nicht eher den ‚Rahmen‘ dar, innerhalb dessen Gegenstände und Veränderung existieren können? Weiterlesen