Zusammenfassung, 15. Sitzung, 6.2.2019 – David Lewis und Jaegwon Kim

In seiner Untersuchung über den menschlichen Verstand (1748) hatte David Hume zwei Definitionen der Ursache gegeben. Wir verstehen darunter

(1) „einen Gegenstand, dem ein anderer folgt, wobei allen Gegenständen, die dem ersten gleichartig sind, Gegenstände folgen, die dem zweiten gleichartig sind. Oder mit anderen Worten:“

(2) „wobei, wenn der erste Gegenstand nicht bestanden hätte, der zweite nie ins Dasein getreten wäre.“ Weiterlesen

Zusammenfassung, 12. Sitzung, 16.1.2019 – Mackie und Davidson über Kausalität

Mackie versucht mit seiner INUS-Bedingung das Problem kausaler Antecedens-Bedingungen in einer logischen Implikation zu lösen:

A→B

Russell hatte zuvor darauf hingewiesen, dass Ursachen niemals hinreichende Bedingungen für ihre Wirkungen sind, sondern immer verschiedene Randbedingungen benötigen, mit denen zusammen sie dann hinreichend für die Wirkung sind. Weiterlesen

Zusammenfassung, 11. Sitzung, 9.1.2019 – J.L. Mackies „INUS-Bedingung“

Sind Ursachen notwendige oder hinreichende Bedingungen für ihre Wirkungen, oder sogar beides zusammen? Und inwiefern müssen wir noch Randbedingungen zu einer Ursache hinzudenken, um zu ihrer Wirkung zu gelangen – ein Problem, auf das Bertrand Russell hingewiesen hat? In der analytisch-angelsächsischen Philosophie hat der australische Philosoph J.L. Mackie versucht, die komplexe Bedingung eines Kausalverhältnisses zu formalisieren und das Verhältnis von Ursache und Wirkung zu präzisieren. Weiterlesen

Zusammenfassung, 9. Sitzung, 12.12.2018: Bertrand Russells Kritik des Kausalitätsbegriffs

In seinem 1904 erschienenen Aufsatz „On the Notion of Cause“ argumentiertder britische Philosoph Bertrand Russell (1872-1970) dafür, dass der Kausalitätsbegriff so ambivalent und missverständlich sei, dass er aus demphilosophischen Wortschatz gestrichen werden sollte Weiterlesen

Zusammenfassung, 6. Sitzung, 21.11.2018: Kants Kausalitätstheorie

Immanuel Kants Theorie der Kausalität gewinnt ihr Profil in direkter Auseinandersetzung mit derjenigen von David Hume. Hume hatte die These vertreten, dass uns die Erfahrung keine absolut gültigen Informationen über kausale Strukturen in der Welt, Naturgesetze oder gar Notwendigkeitsbeziehungen geben kann. Einzelne Sinneseindrücke, die nach Hume die Basis all unseres Wissens darstellen, weisen niemals über sich hinaus, etwa dergestalt, dass ein Eindruck die Ursache eines anderen Eindrucks ist. Wir haben von dem Kausalübergang keine Erfahrung, sondern nur von der Abfolge zweier Ereignisse. Sind die Ereignisse in der Vergangenheit regelmäßig aufeinander gefolgt, dann fühlen wir uns genötigt, für die Zukunft dieselbe Regelmäßigkeit anzunehmen. Doch ist diese Nötigung rein psychologischer Natur und besitzt keine objektive Geltung. Weiterlesen

Folien Kausalitäts-Seminar

Folien, 1. Sitzung, 17.10.2018

Folien, 2. Sitzung, 24.10.2018

Folien, 3. Sitzung, 31.10.2018

Folien, 4. Sitzung, 7.11.2018

Folien 5. Sitzung, 14.11.2018

Folien 6. Sitzung, 21.11.2018

Folien 7. Sitzung, 28.11.2018


Folien 11. Sitzung, 9.1.2019
 
 

 

Zusammenfassung, 5. Sitzung, 14.11.2018: David Humes Kausalitätsverständnis (2)

David Humes Analyse der Kausalrelation setzt an ursprünglichen Sinneseindrücken, die er auch „Gegenstände“ bzw. „Objekte“ nennt, an. Diese stellen für seine Erkenntnistheorie die nicht mehr weiter hintergehbaren Elemente unseres Vorstellens dar. Hume untersucht davon ausgehend „den ursprünglichen Eindruck; zweitens: den gedanklichen Übergang zur Vorstellung der damit verbundenen Ursache oder Wirkung; drittens: die Natur und Eigenschaften dieser Vorstellung.“ (107) Weiterlesen

Zusammenfassung, 3. Sitzung, 31.10.2018: Aristoteles‘ Ursachenlehre

Alles, was ist, scheint in seinem Werden und Entstehen eine Ursache zu haben. Aristoteles setzt sich zum Ziel, das „Warum (día tí) bei einem jeden“ zu analysieren. Im Zentrum der Sitzung stand die Frage, wie nach Aristoteles die vier Ursachen (aitíai) miteinander zusammenhängen.

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