Hegel

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) darf als einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus gelten. In seiner „Wissenschaft der Logik“ entwickelt er ein Begriffs-System, welches nach dem Prinzip der Dialektik die gesamte Wirklichkeit nicht nur abbilden, sondern begründen soll.

Heidegger

Martin Heidegger (1889-1976) entwickelte im Ausgang der Phänomenologie Edmund Husserls und der Existenzphilosophie Sören Kierkegaards in seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ (1927) eine neuartige Ontologie, welche das Phänomen der Zeitlichkeit ins Zentrum stellt.

Herder

Johann Gottfried Herder (1744-1803) war ein deutscher Philosoph und Theologe der Aufklärung. Zusammen mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller wirkte er in Weimar.

Hume

David Hume (1711-1776) war ein schottischer Empirist und Aufklärer. Seiner Auffassung nach gelangen wir zum Wissen nicht durch rationale Einsicht, wie es der Rationalist Descartes dachte, sondern durch systematische Erfahrung. Die Vernunft ist nach Hume deswegen auch nicht das höchste Seelenvermögen, sondern nur eine Sklavin der Affekte, also mit Aristoteles gesprochen, der Nähr- und der Wahrnehmungsseele.